Sophienstr. 35 in Berlin Lichtenberg (2014)
Geplant von Dipl.-Ing. Arch. Irmina Körholz und Dr. Ferdinand Beetstra. Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung, Bauüberwachung: DIMaGB. Fertigstellung 2014. Das Energieplus-Gebäude wird als eines der wenigen Mehrfamilienhäuser im bundesweiten Programm "Modellprojekte im Effizienzhaus Plus Standard" der Forschungsinititative Bau des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 3 Jahre lang mit seinen Betriebsergebnissen sowie in Bezug auf Nutzerverhalten und -akzeptanz untersucht. Teilnehmer am Wettbewerb Berliner KlimaSchutzProjekte 2015 (www.klimaschutzpartner-berlin.de). LaVidaVerde – “Das erste innerstädtische EnergiePlus-Mehrfamilienhaus in Berlin” steht in der Sophienstr. in Berlin Lichtenberg. Die Onlinezeitung “LichtenbergMarzahnPlus” berichtete am 28.08.2014: “Das Gerüst vor dem Neubau des ersten Berliner EnergiePlusHauses in der Sophienstraße 35 ist verschwunden. Die Tür steht offen. Allerdings warnt ein Schild im Eingangsbereich des Hauses noch: „Betreten der Baustelle auf eigene Gefahr“. Die Klingelschilder daneben geben bereits die Namen der Bewohner preis. „Sobald wir vom Brandschutz die offizielle Baufreigabe haben, können wir einziehen“, freut sich Jana Werner vom Wohnprojekt „LaVidaVerde“. Dies soll voraussichtlich nächste Woche passieren. Die Umzugskartons sind gepackt. Das Lichtenberger Bauamt hat bereits „Schönes Wohnen“ gewünscht.” Der Artikel ist von LavidaVer.de aus verlinkt. Interessant war der BlowerDoor Test. Laut EnEV sollen wir luftdicht bauen und bei Bauprojekten wird das i.d.R. getestet (Stichwort: Berechnungsbonus). Die Besonderheit hier bestand darin, dass das gesamte Gebäude mit einem Mal getestet wurde, d.h. die drei Wohnetagen mit 18 WE und dazu das Dachgeschoss. Die Daten (rd.): Innenvolumen V: 5.330 m3, Netto-grundfläche AF: 1.750 m2, Hüllfläche AE: 2.130 m2. Lüftungsanlage: ja. Heizungsanlage: Wärmepumpe. Das Prinzip: in eine Türöffnung kommt eine dichte Folie mit einem Ventilator drin. Damit wird Über- bzw. Unterdruck (50 Pa) erzeugt, je nachdem wie herum er sich dreht. Die Daten werden aufgezeichnet und mittels Software ausgewertet. Liegt man über dem zulässigen Wert, hat man ein Problem, dann beginnt die Sucherei mit Anemometer und Räucherstäbchen. Hier betrug n50 = 0,35, die Anforderungen nach EnEV: 1,50. Ergebnis: “Die Anforderungen der Vorschrift werden erfüllt.” Eine bemerkenswerte Sache aus Sicht der Bauleitung.

Indem Sie weiterhin auf der Website surfen bzw. die App nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies und von ähnlichen Verfahren der Houzz Gruppe und von DIMaGB = Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann zur Verbesserung der Produkte, Dienstleistungen, zur Darstellung von relevanten Inhalten und um das Nutzererlebnis anzupassen, zu. Erfahren Sie mehr zur Datenschutzrichtlinie von Houzz und von DIMaGB = Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann.